Der Moment, in dem du merkst: So wie es gerade ist, will ich nicht weitermachen

Shownotes

Es gibt diese Momente im Leben, die nicht laut sind und trotzdem alles verändern können. Keine große Krise im Außen, kein dramatischer Knall – sondern dieses leise, ehrliche Gefühl in dir: So wie es gerade ist, will ich nicht weitermachen.

In dieser Solo-Folge von Badewannengespräche spreche ich über genau diese inneren Wendepunkte. Über die Momente, in denen wir spüren, dass etwas nicht mehr stimmig ist. Über das Aushalten, das Schönreden, das Funktionieren – und darüber, was passiert, wenn wir anfangen, uns selbst wirklich ernst zu nehmen.

Es geht um stille Klarheit, um Selbstverrat in kleinen Momenten, um die Angst vor Veränderung und um den Mut, der nicht immer laut sein muss. Manchmal beginnt ein neuer Weg nicht mit einer perfekten Entscheidung, sondern einfach mit Ehrlichkeit.

Diese Folge ist für dich, wenn du gerade spürst, dass sich etwas in dir verändert. Wenn das Alte nicht mehr richtig passt, das Neue aber noch nicht ganz da ist. Und wenn du dich danach sehnst, dir selbst wieder näherzukommen.

Eine tiefe, persönliche Folge über Wahrheit, Wandel und den ersten liebevollen Schritt zurück zu dir selbst.

Deine Kommentare, Wünsche und dein Feedback sind herzlich willkommen – direkt unter dem Podcast, per Mail an podcast@badewannengespraeche.de oder via DM auf Beates Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/beatekuehnlifecoaching?igsh=c2RyYTV3OTF2ajFu&utm_source=qr

Wir freuen uns auf eure Nachrichten!

Beate und Matthias

Diese Podcast-Folge dient ausschließlich zu Informationen und Impulsen rund um Beziehung, Liebe und Alltag. Sie ersetzt keine individuelle psychologische oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch eine qualifizierte Fachkraft. Wenn du professionelle Unterstützung brauchst, wende dich bitte an einen entsprechenden Ansprechpartner in deiner Nähe.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo ihr Lieben, ich bin wieder allein heute.

00:00:04: Wir sind aus dem Urlaub zurück und ja der Arbeitsalltag hat uns doch recht schnell wieder eingeholt.

00:00:10: Mathias ist jetzt schon wieder aufs Seminar.

00:00:12: Ich war auch heute aufm Seminar mit Luni.

00:00:15: Luli ist läufig so gerade wieder ein bisschen... Ja!

00:00:20: Der Alltag angebrochen mit seinen Ecken und Kanten.

00:00:25: aber was ich in diesem Urlaub irgendwie für mich so mitgenommen habe Man darf das einfach annehmen, wird Champagner begrüßen und alle Herausforderungen des Lebens dazukommen.

00:00:37: Und dann lassen die sich nämlich meistens viel leichter ertragen!

00:00:42: Ich bin ja heute alleine weil Matthias unterwegs ist.

00:00:45: Ich habe erst mal wieder beide Tiere, ich hab jetzt Charlie aus der Uckermark geholt... ...und schlafen beide einer auf den Bett, der andere auf dem Schrank.

00:00:53: Es sind beide eigentlich relativ entspannend, es gab gerade eine kleine Runde Leckerliess, sie müssen sich erstmal wieder ein bisschen auseinander gewöhnen.

00:00:59: Aber das wird schon, bin da ganz optimistisch.

00:01:04: Ja und es geht gut.

00:01:05: so weit.

00:01:06: Ich hatte irgendwie heute das Bedürfnis diese Folge aufzunehmen Und will auch gar nicht so viel vorgeplänke machen Sondern ja eigentlich gleich zum Thema kommen.

00:01:19: Es geht nämlich heute um So Momente in denen man merkt So wie es gerade ist Will ich nicht weitermachen über so innere Wendepunkte, vielleicht auch Klarheit, Mut dem Leben halt vielleicht auch eine gewisse Richtung zu geben.

00:01:39: Ich glaube jeder oder jede kennt es ein bisschen diesen Moment was nicht unbedingt bedeuten muss im großer Knall!

00:01:47: Nicht unbedingt die Krise die von außen für alle sichtbar ist sondern so stille Momente in dir selber wenn du sie merkst.

00:01:56: Ich kann das, kann so nicht weitermachen.

00:01:58: Es muss sich jetzt für mich was verändern!

00:02:00: So will ich mich nicht weiter fühlen.

00:02:04: So will auch nicht weiter durch mein Leben gehen und genau über diesen Moment mit dich heute, mit dir, mit euch einfach sprechen.

00:02:14: Ich glaube dass solche Momente die sind wie heilig Auch wenn sie sich halt erstmal irgendwie so unbequem anfühlen Die machen vielleicht doch Angst Auch wenn man, also man stellt vielleicht auch erstmal alles in Frage.

00:02:31: Aber oft beginnt genau da echte Veränderungen.

00:02:36: Ich will heute mit ihr sprechen darüber sprechen dass diese inneren Wendepunkte die sind kommen oft einfach viel viel leiser als wir das eigentlich denken und warum wir sie auch so lange überhören Und warum wir oft viel zu lange im Alten bleiben und wie wir lernen können diesen Moment nicht als Scheitern zu sehen sondern als den Beginn von etwas ehrlichem, von etwas neuem einfach auch.

00:03:02: Viele Denkenveränderungen beginnt immer erst dann wenn etwas wirklich eskaliert.

00:03:07: also das ist aber meistens schon viel früher.

00:03:10: viele denken oft so ein Wendepunkt muss halt riesig sein.

00:03:14: Ein Trennungsgespräch, einen Burnout, einen Job wechseln großer Streit vielleicht zum kompletter Zusammenbruch auch.

00:03:21: Aber wenn man mal wirklich in sich rein hört fängst du häufig viel früher an Ganz leise.

00:03:27: So ein kleines Zieden, so eine Unruhe... ...so ein wiederkehrendes Gefühl dass irgendetwas nicht mehr stimmig ist.

00:03:37: Du sitzt vielleicht in deinem Alltag und machst alles wie immer.

00:03:40: Du funktionierst nach außen Das läuft alles.

00:03:44: Aber innerlich merkst du, ich bin dann nicht mehr ganz drin Ich pass da auch hin nicht mehr rein!

00:03:51: Ich kann mir das auch eng geliehen wenn ich ganz ehrlich bin Auch nicht mehr schön reden Und das ist oft der eigentliche Beginn.

00:03:58: Diese Wendepunkte beginnen eher als Gefühl, nicht als Entscheidung.

00:04:03: Der Körper spürt schon viel früher als der Kopf was die Wahrheit ist und diese innere Wahrheit zeigt sich oft zuerst als Unruhe, Müdigkeit, Gereiztheit aber auch als Sehen suchten.

00:04:19: Das Problem ist nicht immer die Situation sondern dass was wir uns in ihr nicht mehr, dass wir uns da einfach nicht mehr erleben.

00:04:31: Jetzt stellt sich die Frage warum bleiben wir oft so lange?

00:04:35: Weil nur wenn man was erkennt heißt es ja nicht, dass man's auch verändert und das ist glaube ich echt wichtig!

00:04:42: Die Klarheit bedeutet nicht automatisch Handlung.

00:04:46: Nur weil du innerlich spürst, dass etwas nicht mehr passt, heißt es nicht dass du sofort gehst, sofort kündig, sofort grenzen setzt, sofort alles veränderst.

00:04:55: Warum?!

00:04:56: Weil es alte bekannt ist, weil es alte Sicherheit gibt.

00:05:00: Weil wir Menschen oft lieber in etwas Unglücklichen bleiben was sie aber eben kennen als in etwas Unbekanntes zu gehen das aber vielleicht für echter wäre.

00:05:12: Wir haben einfach Angst vor Veränderung und unser Nervensystem hat Angst vor veränderungen.

00:05:18: Das will halt immer in dem alten Muster bleiben und steuert uns daher auch so ein bisschen hin Weil es hat uns ja vielleicht auch schon viele Jahre einfach begleitet.

00:05:28: Wir halten vielleicht auch fest, weil das alte irgendwie identitätsstiftend war.

00:05:33: Wir haben aber vielleicht auch Angst, andere zu enttäuschen... wir haben auch Angst falsch zu entscheiden!

00:05:41: Wir hoffen oft dass sich die sich dann doch von alleine verändert und wir verwechseln Aushalten mit Stärke.

00:05:48: Wir bleiben nicht immer, weil wir schwach sind sondern weil wir Angst haben und selbst wirklich ernst zu nehmen.

00:05:56: Und das Thema Entscheidung, wenn man so unsicher ist ja oder nein... Es ist immer ein Nein!

00:06:03: Das hatte ich neulich bei Karin Kuschig gelesen.

00:06:06: Wenn du Entscheidungen treffen musst und weißt nicht ob Ja oder Nein, es ist immer Nein Weil ein Ja würdest du sofort um Klarspüren.

00:06:15: Und wenn es das nicht ist?

00:06:17: Wenn du immer wieder so Argumente, wie siehst du dich denken, ist das Rad... in deinem Kopf rattert, dann versuch deinen Verstand nicht mit allmöglichen Mitteln daran zu hindern dich zu verändern.

00:06:35: Versucht mal in der nächsten Woche damit das Leben zu gehen.

00:06:38: wenn du unsicher bist ist es immer nein!

00:06:41: Wenn dir denn doch das Gefühl haste ich will aber jetzt das und das Dann hast du deine Klarheit ja?

00:06:47: Dann hast Du dein Ja.

00:06:50: Es ist total geil und eigentlich so simpel, aber es ist so genial.

00:06:55: Ich feier diese Frau auch einfach.

00:06:58: Aber manchmal ist das Schwerste nicht zu erkennen, dass etwas nicht mehr passt sondern sich selbst so ernst zu nehmen, dass man daraus wirklich Konsequenzen zieht.

00:07:10: Und dann kommt der Moment in dem du dich irgendwie selbst nicht mehr verlassen kannst.

00:07:16: Ich glaube jetzt gibt im Leben diese Momente in denen du plötzlich merkst Wenn ich jetzt weitermache wie bisher, verrate ich mich selbst.

00:07:25: Vielleicht nicht für andere sichtbar vielleicht nicht laut vielleicht aber auch trotz allem ganz ganz deutlich.

00:07:33: und das ist so ein krasser Moment weil er nicht nur zeigt dass etwas im außen nicht mehr passt sondern weil er dich mit der Frage konfrontiert bleibe ich mir treu oder bleibe bequem?

00:07:47: Bleibe ich in meiner Wahrheit?

00:07:50: Bleibe ich einfach in meiner Gewohnheit.

00:07:53: Also gerade bei Trennungen finde ich es so unfassbar krass, was das alles mit einem macht, ne?

00:07:59: Bevor man dann alles Angst hat, was so passiert und wenn man's dann doch durchzieht... Wie geil das einfach ist!

00:08:04: Wenn man sich von Sachen loslassen kann, ja?

00:08:09: Aber dieser Selbstverrat der passiert oft in so kleinen Momenten.

00:08:13: Wenn wir immer wieder Ja sagen, obwohl du eigentlich ganz klar einen Nein fühlst Wir bleiben... Obwohl wir eigentlich innerlich schon weg sind.

00:08:22: Wir schweigen, obwohl etwas eigentlich ausgesprochen werden müsste.

00:08:27: Wir lachen, obwohl man einfach so erschöpft ist und man passt sich an, obwohl deine Seele schon längst immer enger wird.

00:08:39: Oft beginnen Veränderungen nicht damit dass wir mutiger werden sondern damit das wir nicht mehr bereit sind uns selbst weiter zu verlassen.

00:08:49: warum?

00:08:51: Dieser Moment sich aber oft erst mal nicht nach Klarheit, sondern nach absolutem Chaos anfühlt.

00:08:57: Diese Wendepunkte fühlen sich halt selten romantisch an.

00:09:00: Ganz oft sind die einfach super verwirrend!

00:09:03: Wir romatisieren das auch manchmal und als würde plötzlich zu den Licht aufgehen... ...und wir wüssten genau was zu tun ist.

00:09:11: Aber in Wahrheit ist dieser Moment oft erstmal so ganz chaotisch, weil das alte Einfach nicht mehr passt, aber dass neue einfach noch nicht da ist, es noch nicht greifbar.

00:09:21: Du sollst was loslassen, bevor du schon das neue anfassen kannst.

00:09:26: Was dann stattdessen kommt?

00:09:27: Du weißt eben nicht, was kommt!

00:09:31: Aber dein Interesse ist eben schon weiter... ...aber das äußere Deshingt noch so hinterher und diese Übergänge sind wirklich wie heilige Zwischenräume.

00:09:42: Der Zwischen ist auf der Ort eher der Transformation.

00:09:47: Wir wollen halt immer sofort Sicherheit Aber Wachstum braucht ganz oft erst mal Unsicherheit.

00:09:54: Nicht alles, was sich unstabil anfühlt ist ja falsch.

00:09:58: Manchmal fühlt es sich nur deshalb ungewohnt an, weil's einfach neu ist und wahr ist und sich einfach neu zusammenfügt.

00:10:07: Naja also nur weil irgendwas gerade wackelt heißt das nicht dass es falsch ist, dass es eine falsche Entscheidung war.

00:10:14: Vielleicht heißt es aber einfach nur, dass da etwas Altes in dir nicht mehr diese Führung hat.

00:10:21: Was wollen uns diese Momente eigentlich sagen?

00:10:24: Ja, vielleicht du darfst aufhören dich mit zu wenig Zufrieden zu geben.

00:10:30: Du musst nicht länger funktionieren wenn deine Seele längst etwas ganz anderes braucht!

00:10:37: Du darfst Grenzen setzen... ...du darfst ehrlich sein... ...tu darfst langsamer werden.... ....du darfest etwas beenden ohne etwas zu hassen.

00:10:50: Du darfst einen neuen Weg wählen.

00:10:53: Auch wenn den Niemand versteht, oder besser gesagt noch niemand versteht.

00:10:59: und du darfst vor allem an dich glauben!

00:11:03: Vielleicht kommt dieser Moment nicht um dein Leben kaputt zu machen?

00:11:08: Vielleicht kommt da...um dich einfach zu dir zurückzuholen?

00:11:13: Vielleicht ist es auch gar kein Störfaktor.

00:11:17: vielleicht ist das eher ein Ruf Ein Ruf In mehr Wahrheit, in mehr Selbstachtung.

00:11:25: In mehr, ja wie so ein inneres Zuhause was mir mehr wird.

00:11:29: Ein Veränderungen beginnt nicht immer mit dem großen Schritt.

00:11:34: Vielleicht ist der nächste Schritt gar nicht dein ganzes Leben auf links zu drehen.

00:11:38: vielleicht ist der nächstes Schritt erstmal nur Ehrlichkeit vor allem dir selbst ging über.

00:11:45: vielleicht ist das nächste Schritt ein Gespräch oder ein Eingeständnis ein Nein Eine Pause, eine Grenze oder so einen Art Journal-Eintrag.

00:12:00: Vielleicht auch ein Satz wie Ich kann mir nicht länger erzählen dass das hier noch stimmig für mich ist.

00:12:07: Ja also Veränderung die Beginntheit im Inneren.

00:12:11: Kleine aber echte Schritte sind viel viel kraftvoller als große implusive Entscheidungen und Selbstkontakt kommt vor Aktionismus.

00:12:22: Es muss auch nicht alles sofort gelöst sein.

00:12:26: Nicht jeder Wendepunkt verlangt einen radikalen Schnitt, aber fast jeder Wendepunkt verlangte Ehrlichkeit!

00:12:35: Was wir verlieren und was wir dabei gewinnen?

00:12:39: Naja wenn wir anfangen uns selbst ernst zu nehmen, verlieren wir manchmal etwas.

00:12:45: Mich Sicherheit Bestätigung Alter Rollen Manche Menschen Und manche Illusion.

00:12:53: Aber man gewinnt auch, und zwar sich selbst.

00:12:57: Also wir gewinnen uns selbst!

00:13:00: Unsere Würde, unsere innere Ruhe, unsere Klarheit, unsere Wahrheit... Und was häufig dann noch mit reinkommt ist unsere Lebendigkeit.

00:13:11: Loslassen ist nicht nur Verlust.

00:13:14: Manchmal trauern wir nicht nur um das, was war sondern auch um dass, was wir darin gehofft hatten.

00:13:22: Es ist okay, es gehört dazu.

00:13:25: Abschied und Aufbruch dürfen gleichzeitig einfach da sein.

00:13:30: Ich kenne so eine Punkte, also auch als es darum ging mich wirklich zu trennen von dem Kindsvater meiner Tochter.

00:13:39: ich habe das immer wieder so, es kamen immer wie so ein Pieken was so da war wo ich so kleine Momente die mir so weh getan haben.

00:13:46: Wo ich so dachte dass ist es nicht mehr kann das nicht mehr ich will des nicht mehr und es haben vielleicht sogar von außen schon viel mehr gesehen, aber ich musste das von innen spüren.

00:13:59: Und wenn mir gab's einen großen Knall, war einfach fahr' ich noch selber zu unsicher, weil ich war viel zu jung um solche Entscheidungen wie alleine zu treffen.

00:14:08: Aber ich hab dann eben dafür gesorgt dass diese Entscheidung getroffen wird... ...und da weiß ich noch also wie lange, ja bestimmt, das war bestimmt ein halbes dreifel Jahr, wo das immer stärker geworden ist und immer mehr für mich dann auch so Klarheit entstanden ist, dass das Leben weitergeht.

00:14:27: Und es ging weiter und es ging auch grandios weiter.

00:14:31: Es ging auch schrecklich weiter so so auf-und ab ganz normal aber heute ich bin so froh wenn sie diesen Schritt damals gemacht habe.

00:14:42: Ich hab heute ein ziemlich krass Gespräch mit meiner Tochter geführt über ein paar Stunden auch und wir haben ganz viele alte Themen so bearbeitet.

00:14:50: Mir ist es halt ganz, ganz wichtig dass die niemals das Gefühl hat.

00:14:54: Dass sie an irgendetwas schuld ist was in ihrem Leben passiert ist.

00:14:58: also gerade jetzt mit der Trennung und so da waren einige Themen.

00:15:03: Die Trennung lief nicht die ganze Zeit über glatt Und Es ging viel auch Ja um ihre Großeltern Um ja um die Beziehung zu ihrem Vater um die beziehung von ihrem vater Zu mir und Das er jeder auch natürlich inzwischen jetzt über diese vielen jahre der trennung auch andere Ansichten hat und das anders interpretiert, was damals war.

00:15:22: Und es gehört vielleicht auch ein Stück weit dazu.

00:15:25: Ich habe so meinen Frieden damit geschlossen mit allen.

00:15:29: Und ich hab vergeben ganz klar vergeben.

00:15:34: Aber vor allem habe ich mir vergeben!

00:15:36: Ich habe auch ihm vergeben und ich habe vielen anderen Menschen vergeben... ...und jetzt kann ich da ja ohne Wut, ohne Frust, ohne Hass.

00:15:48: Also natürlich könnte ich jetzt immer noch sagen, was der bei meinem Kind angetan hat.

00:15:52: Aber das würde ja keinem etwas bringen!

00:15:56: Und ich kann einfach nur sagen... Ich habe eine großartige Tochter die ihren Weg einfach geht und trotz dieser Herausforderung, die sie hatte ist es ne tolle junge Frau geworden.

00:16:07: Ja aber da... Ich hab's halt auch lange aufrechterhalten diese Beziehungen Aber ich war schon ganz weit, ich war ja schon ganz woanders.

00:16:17: Ich war schon viel viel weiter.

00:16:20: Also ich kenne das natürlich auch!

00:16:22: Es ist noch gar nicht so wie gesagt nach außen nicht sichtbar aber innerlich ist da schon ein Stein ins Räum gekommen und ich glaube genau dass macht diese Momente so kraftvoll weil sie auf ganz still beginnen.

00:16:38: wenn wir sie ernst nehmen können sie uns ein ganzes Leben verändern.

00:16:41: wenn ich mir überlege wo ich heute bin Es ist so unfassbar.

00:16:46: Mir hab ich auch so dankbar, dass sich mit getraut habe loszugehen und du kannst jetzt mal reinspüren wo in deinem Leben spürst du gerade?

00:16:58: Dass du dich eigentlich innerlich immer wieder übergehst.

00:17:01: Kannste gerne mal ein Podcast stoppen und uns mal aufschreiben was redest du dir schon länger schön obwohl du tiefen dir eigentlich längst weißt das es nicht mehr passt für dich.

00:17:14: Welche Wahrheit in dir möchte schon viel, viel länger gesehen werden?

00:17:20: Was wäre der liebevollste nächste Schritt wenn du dich selbst wirklich ernst nehmen wirst?

00:17:27: Bleibst du gerade irgendwo aus Liebe oder aus Angst.

00:17:32: Wo hoffst du noch auf Veränderung im Außen obwohl eigentlich im Inneren eine Entscheidung völlig wäre?

00:17:40: nicht jeder Wendepunkt sieht aus wie ne Kräse Manche sehen aus wie ein leises Inneres Nein.

00:17:49: Manchmal ist der Anfang von Veränderungen einfach nur der Moment, in dem du aufhörst die Selbstzüge gehen.

00:17:57: Das alte darf zu eng werden damit du merkst dass du weiter geboxen bist.

00:18:03: Oft wissen wir nicht so wenig Wir vertrauen uns nur zu selten.

00:18:08: Es gibt Momente in denen weitermachen anstrengender wird als verändern.

00:18:12: Der Wennepunkt beginnt da wo du dir selbst nicht mehr länger irgendwelche Geschichten erzählst.

00:18:19: Vielleicht ist es aber eben auch gerade kein Zusammenbruch, drinnen so eine Art Erwachen!

00:18:25: Du musst nicht sofort wissen wie's weitergeht um ehrlich zu merken dass das so nicht bleiben kann.

00:18:33: die richtige Verwendung beginnt meistens in einem inneren Moment wo du Jaad zu dir sagst.

00:18:42: Boah, die Folge ist jetzt doch länger geworden als ich es eigentlich dachte Aber sie ist so kraftvoll, wenn du gerade an so einem Punkt bist.

00:18:54: Dann will ich dir heute einfach sagen Du musst nicht heute alle Antworten haben!

00:19:02: Du musst Nicht sofort den ganzen Weg kennen aber du darfst diesem inneren Gefühl einfach glauben!

00:19:13: Du darfst ernst nehmen was sich in dir zeigt.

00:19:17: Du darfst anerkennen, dass etwas in dir vielleicht längs weiter ist.

00:19:25: Dein Leben ist dir gerade so abbildet, ne?

00:19:29: Das ist eben nicht die perfekte Entscheidung, sondern einer dieser ehrlichen Momente, indem du merkst, wie es gerade ist will ich dich nicht weitermachen und vielleicht liegt genau darin schon die erste Tür ein ehrlicheres, freieres und tiefe das Leben.

00:19:49: Ihr Lieben, dass soll die Folge für heute gewesen sein?

00:19:53: Schreibt mir gern wenn diese Folge euch geholfen hat.

00:19:57: vielleicht ob in der Entscheidung.

00:20:00: Ja ich fand sie jetzt sehr krass auch.

00:20:04: Ich darf da selber mal wieder reinspülen was gerade so los ist.

00:20:09: Zu essen gibt es heute bei uns Fischstäbchen im veganen Butter Gemüse und Kartoffelbrei Das Lieblingsessen meines Kindes und der Anderem, das korre jetzt noch schnell.

00:20:24: Und dann geht's für mich ins Bettchen!

00:20:28: Ja ich wünsche euch was ihr lieben.

00:20:30: Podcastzeit ist Partzeit.

00:20:34: Liebt euch.

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